Nachlese zum Reli-Seminar
(Hessen)
Auch dieses Mal war das Religionsunterrichtsseminar vom 27. bis 29.04.2007 in der Jugendherberge
Darmstadt, wie gewohnt ein voller Erfolg. Unser Thema für das Wochenende
lautete: Konfliktfeld „Mensch und Natur“ mit dem Schwerpunkt „Klimawandel“.
Wie immer war das Wochenende eine Mischung aus Spaß und Wissen. Jedoch sollte
man auch die schlaflosen Nächte nicht außer Betracht lassen, welche uns Jungendliche
nicht wirklich störten und wir uns auch nicht anmerken ließen. Wie üblich wurden wir in
3 Lerngruppen eingeteilt. Kati übernahm die jüngsten, Klaus die mittleren und Holger die
ältesten Schüler, wozu auch ich gehörte. An dieser Stelle ein großes Lob an Holger, denn
seine Ausdrucksweise wird von Seminar zu Seminar verständlicher und durchschaubarer,
worauf er sehr stolz sein kann. Das Thema war klasse gewählt, da es sehr überschaubar, nachvollziehbar,
aktuell und von jeder Altersklasse gut zu meistern war. Im Unterricht definierten wir erst mal das Wort
Klima.

Kurz: Das Klima beschreibt den Zustand der Atmosphäre innerhalb eines längeren Zeitraumes
für einen bestimmten Ort oder ein bestimmtes Gebiet. Dann sprachen wir über Eisbohrungen
in der Antarktis, welche uns helfen, Erkenntnisse über das Klima der letzten 55
Millionen Jahre zu gewinnen. Wir diskutierten auch über das Klimasystem. Danach fanden
wir heraus, dass die globale Erderwärmung, bei welcher der Treibhauseffekt eine große
Rolle spielt, auch beim Klimawandel beachtet werden muss. Aus diesem Grund entstand das
„Kyoto-Protokoll“, das ein Abkommen der Länder dieser Erde (mit wenigen Ausnahmen,
z.B. USA, die zwar das Protokoll unterschrieben hat, es aber nicht umsetzten will) ist, welches
die CO2-Emissionen (CO2= bedeutendes Treibhausgas) verringern und somit den weltweiten
Klimaschutz garantieren soll. Um dem Problem der Treibhausgase entgegenzuwirken,
sollte man auf erneuerbare Energien, wie z.B. Solarenergie umsteigen.
Leider kennen nur sehr wenige Menschen die fatalen Schattenseiten bzw. verheerende Folgen
des Klimawandels, wie z.B. Dürren und Überschwemmungen. Als Abwechslung zum Unterricht durften wir
uns 2 Std. in der Innenstadt von Darmstadt austoben, wobei wir Mädchen das Shopping- Angebot sehr begrüßten.
Auch die „alte Tradition“ des Eisessens wurde von Holger nicht außer Acht gelassen und somit wurden uns allen 2
Kugeln Eis spendiert. Positiv ist anzumerken, dass wir am Wochenende besonders viele Schüler waren. Negativ ist
jedoch, dass für diese große Anzahl von Schülern die gestellten Gruppenräume zu klein waren und dass der gewünschte Nachschub
an Essen nicht immer von der Jugendherberge berücksichtigt wurde. Abschließend kann ich sagen: Ich freue mich
auf das nächste Reliseminar, hoffentlich in Bad Homburg???
Janika Keck